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Die Mitte - Linth Ortsparteien Die Mitte EschenbachNews Die Mitte Eschenbach wählt Christa Meier-Oberholzer in den Vorstand, ...
31. März 2026 – Die Mitte Eschenbach lud gestern zur Hauptversammlung 2026 ein. Neben den ordentlichen Traktanden standen personelle Veränderungen sowie die Parolenfassung für die anstehende Bürgerversammlung vom 1. April im Zentrum.
Der Vorgänger von Martin Bartholet als Präsident und langjähriges Vorstandsmitglied Roger Giger gab nach vielen Jahren seinen Rücktritt aus dem Vorstand. Die Parteimitglieder würdigten sein grosses Engagement und seinen langjährigen Einsatz zugunsten der Partei. Als Nachfolgerin wurde einstimmig die frisch gewählte Gemeinderätin Christa Meier-Oberholzer gewählt. Im Rahmen der Hauptversammlung fassten die Mitglieder zudem die Parolen zu den Geschäften der kommenden Bürgerversammlung:
Jahresrechnung Die Jahresrechnung wurde insgesamt positiv beurteilt. Insbesondere die erfreuliche finanzielle Entwicklung des Pflegezentrums Eschenbach trägt zur Entlastung bei. Der ausgewiesene Überschuss ist gemäss Ausführungen des anwesenden Gemeindepräsidenten auf einen stetigen Anstieg der Steuerkraft zurückzuführen und nicht nur als einmaliger Effekt zu verstehen. Diskussionen ergaben sich insbesondere im Hinblick auf die zukünftigen Investitionen. Trotz der aktuell guten Finanzlage werden diese die Gemeinderechnung künftig belasten. Zudem wird die demografische Entwicklung – insbesondere im Bereich Alter – strukturell zu höheren Ausgaben führen. Vor diesem Hintergrund sind derzeit keine Steuersenkungen angezeigt.
Neubau und Sanierung Busbahnhof inkl. Photovoltaikanlage Die überarbeitete Projektvariante wurde von den Anwesenden als deutliche Verbesserung gegenüber der ursprünglichen Vorlage wahrgenommen. Zwar gehen die geplanten Massnahmen aus Sicht einiger Mitglieder über die reine Zweckmässigkeit hinaus, was zu Diskussionen über die Kosten führte. Da jedoch ein Sanierungsbedarf besteht und ein weiteres Aufschieben nicht sinnvoll erscheint, sprechen sich die Mitglieder für das Projekt aus. Die Integration einer Photovoltaikanlage wird ausdrücklich begrüsst.
Label Energiestadt Die Mitgliedschaft im Trägerverein des Labels Energiestadt, der die Gemeinde 2003 beigetreten ist, wurde ebenfalls diskutiert. Während das Label damals eine wichtige Rolle bei der Koordination energiepolitischer Massnahmen spielte, sind viele Umweltanliegen heute fest in der Praxis verankert. Angesichts der geringen direkten Kosten und der weiterhin bestehenden Zielsetzungen des Gemeinderates im Rahmen der aktuellen Legislaturperiode wird ein Austritt derzeit nicht als sinnvoll erachtet. Die Parteimitglieder betonen zudem die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand und stimmen dem Vorschlag des Gemeinderates zu, einen Ausstieg aus dem Trägerverein und dem Label Energiestadt per Ende der Legislaturperiode 2025/2028 erneut zu prüfen.
Die Mitte Eschenbach blickt auf eine konstruktive Hauptversammlung zurück und ist überzeugt, mit ihren Parolen im Hinblick auf die kommenden politischen Entscheidungen verantwortungsvoll zu handeln.